Jagdgebrauchshunde Präsentation

Der Jagdspaniel-Klub e.V.

Der Jagdspaniel-Klub e.V.

Der Jagdspaniel-Klub e.V. wurde 1907 gegründet und ist der erste und älteste zuchtbuchführende Spaniel-Verein im Verband des deutschen Hundewesen e.V.. Gleichzeitig somit der Ursprung der Rassehundezucht von Spaniel in Deutschland.
Nur im Jagdspaniel- Klub werden alle neun Spanielrassen gezüchtet, betreut und gefördert.

Der Jagdspaniel-Klub ist der einzige Spaniel-Verein im VDH, der sich nicht nur die Förderung reinrassiger, gesunder, verhaltenssicherer und sozialverträglicher Spaniels zu Aufgabe gestellt hat, sondern sich gleichermaßen als Jagdhunde-Prüfungsverein im Sinne der Satzung des JGHV versteht.

Die jagdliche Verwendung wird durch jagdliche Arbeitsgemeinschaften (JAG) und die Zucht von jagdlichen Linien gefördert und betreut.

Der Jagdspaniel-Klub e.V.

Der Jagdspaniel-Klub e.V.

Rasseporträt: Deutsch Stichelhaar

Deutsch Stichelhaar

Der Deutsch-Stichelhaar ist der älteste rauhaarige Vorstehhund, Nachfolger des sogenannten Hühnerhundes und wird immer reinerbig gezüchtet seit dem 16. Jahrhundert.

Er besticht durch seine Ruhe, Führigkeit und Wesensstärke welche sich äußert in der Familie, mit anderen Hunden und auf der Jagd. Da wird der Schalter umgelegt und er ist ein passionierter Jagdbegleiter in allen Bereichen. Hervorzuheben ist die Ruhe bei der Nachsuche und die hervorragende Nase im Wald, Wiese oder auch Wasser.      Er hat eine gesunde Mannschärfe und Raubwildschärfe. Sehr robust und ausdauernd auch nach einem langen Jagdtagen.

Stichelhaare vermitteln in unruhiger, hektischer und stressiger Zeit, Ruhe und Gelassenheit. Es macht sehr viel Freude sie um sich zu haben und auf die Jagd zu führen.

Deutsch Stichelhaar

Deutscher Foxterrier-Verband e.V. (DFV)

Deutscher Foxterrier-Verband e.V. (DFV)

Der DFV ist Mitglied des Verbandes für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH) in der Fédération Cynologique Internationale (FCI) und des Jagdgebrauchshundverbandes e.V. (JGHV)

Der Zweck des Verbandes ist die Förderung der Foxterrier Zucht auf der Grundlage der bei der FCI hinterlegten Rassestandards und der Erhalt der Rasse als anerkannter Jagdgebrauchshund.

Der FOXTERRIER ist ein vielseitiger kleiner Jagdgebrauchshund. Er gehört zur Gruppe der Erdhunde. Entsprechend seiner Zuchtlinien leistet er bei der Bau-, Stöber-, Drück- und Treibjagd sowie bei der Nachsuche hervorragende Dienste. Seine Vielseitigkeit wird in den Prüfungsfächern der Baueignung, der Spurarbeit, der Wasserarbeit, beim Stöbern, der Suche, der Schleppe auf Haar- und Federwild sowie auf Schweiß geprüft.

Deutscher Foxterrier-Verband e.V. (DFV)

Es gibt den Glatthaar Foxterrier und den Drahthaar Foxterrier, das deutlichste Unterscheidungsmerkmal ist seine Haarstruktur.

Der Foxterrier gilt als ein robuster, selbstbewusster, gelehriger, arbeitsfreudiger, sehr umgänglicher und kinderfreundlicher Begleithund.

Deutscher Foxterrier-Verband e.V. (DFV)

Deutsch –Kurzhaar der vielseitige Jagdgebrauchshund

edel –vielseitig  - zuverlässig

Rasseportrait

In nur knapp 100 Jahren vollzog sich die Wandlung des deutsch-kurzhaarigen Vorstehhundes von seinem plumpen, schwerfälligen Urtyp zu der heute edlen Erscheinung. Seine besonderen Stärken sind eine weitreichende Nase, ausdrucksvolles, festes Vorstehen, Spurwillen, Verlorenbringen, die Arbeit auf der Schweißfährte, Härte, Ausdauer und Wasserpassion. All diese Eigenschaften sind züchterisch fest verankert. Die Züchter unseres Jagdgebrauchshundes haben in engster Verbindung mit der praktischen Jagdausübung und aus eigenem Wissen und eigener Erfahrung an dem heutigen Gewand des Deutsch-Kurzhaar entscheidend mitgewirkt. Sie wurden in ihrem Bemühen, das Bestmögliche zu erreichen, von den Männern der ersten Stunde und von den Vorständen der Klubs unterstützt. Mit Fleiß und deutscher Gründlichkeit haben alle gemeinsam der Deutsch-Kurzhaar Zucht zu ihrer heutigen Bedeutung verholfen. Der Deutsch-Kurzhaar ist in Deutschland neben dem Deutsch-Drahthaar der häufigste vielseitige Jagdgebrauchshund.

Über Deutschland hinaus erkennen wir eine geradezu stürmische Aufwärtsentwicklung von Deutsch-Kurzhaar nicht nur in Europa. Auf allen Kontinenten erfreut sich der Deutsch-Kurzhaar immer größerer Beliebtheit. Im Vergleich mit allen anderen Vorstehhunderassen schneidet der Deutsch-Kurzhaar hervorragend ab, was die Prüfungsstatistiken des JGHV e.V. im Stammbuch alljährlich eindeutig belegen. In der Relation zur Zahl der Welpeneintragungen liegt Deutsch-Kurzhaar mit seiner Leistungspalette fast immer an der Spitze.                                                                                                                

Die Vorfahren des Deutsch-Kurzhaar
Die Fachliteratur überliefert uns, dass die Vorfahren des Deutsch-Kurzhaar nicht ausschließlich unter den altdeutschen Leithunden, Schweißhunden, Bracken, Hatzhunden und weiteren einheimischen Rassen zu suchen sind. Diese Hunde waren auf das Stellen und Angreifen der Beute eingestellt. Die Geschichte von Deutsch-Kurzhaar beginnt mit den Hunden, die bei der Netzjagd auf Federwild – vor allem in den Mittelmeerländern – und bei der Beizjagd eingesetzt wurden. Über Frankreich, Spanien und Flandern kamen die Vorstehhunde an die deutschen Fürstenhöfe. Die wichtigste Eigenschaft dieser Hunde war ihre Vorstehleistung. Mehr noch wurde eine vorstehender Hund verlangt, nachdem 1750 die erste Doppelflinte gefertigt war. Vor dem Hunde wurde Flugwild im Fluge erlegt.

Deutsch-Kurzhaar — Eigenschaften und Vorzüge
Vielfältigen, jagdlichen Anforderungen sollte der Hund genügen, den unsere Vorfahren züchten und entwickeln wollten. Der Markt verlangte aber immer wieder einen „verbesserten“ Hund. So wurden nach und nach Typ und leistungsbezogene Körperformen ständig verbessert. Wie richtig diese These war, kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass andere Rassen von Jagdgebrauchshunden den Deutsch-Kurzhaar in ihre Zucht mit eingegliedert haben. Das geschah aus der Überlegung, die Leistungsbreite zu fördern, Wesensfestigkeit, Charakter, Eleganz, die vorzüglichen Vorsteheigenschaften, die Wasserpassion und die feine Nase mit einzubinden.

Der Deutsch-Kurzhaar ist beliebt in all seinen farblichen Varianten. Es gibt ihn als rein braunen Hund, vom Braunschimmel über Schwarzschimmel, sogar als Schwarzen und allen dazwischenliegenden Übergangsformen. Durch sein kurzes, dichtes Haarkleid ist er leicht zu pflegen.
Im „Standard Deutsch-Kurzhaar“ ist festgelegt, wie der vielseitige Jagdgebrauchshund beschaffen sein soll. Das befähigt ihn, allen Anforderungen im Jagdbetrieb bis ins hohe Alter gerecht zu werden. Die Verantwortlichen unseres Verbandes, die Vorsitzenden der angeschlossenen Deutsch-Kurzhaar Klubs und deren Zuchtwarte haben die Aufgabe, weiterhin daran zu arbeiten, den hohen Stand in Leistung und Formwert zu halten und zu verbessern, Eigenschaften zu pflegen, durch die sich der Deutsch-Kurzhaar von anderen Rassen abhebt.

Weitgehend erreichtes Zuchtziel bei Deutsch-Kurzhaar ist der Vollgebrauchshund, der nach dem Schuss mindestens genauso leistungsfähig ist, wie alle anderen Vollgebrauchshunderassen, den aber vor dem Schuss bei der Arbeit im Feld sein hervorragender Suchenstil, seine ausdrucksvollen Vorstehleistungen und seine feine Manieren am Wild auszeichnen.

Kontaktdressen:
Klub Deutsch-Kurzhaar Südbaden

http://www.dk-suedbaden.de

Deutsch-Kurzhaar-Verband

http://www.deutsch-kurzhaar.de

Teckel? Dackel? Dachshund?

Was ist denn eigentlich der Unterschied?
Diese Frage wird uns häufig gestellt, und die Antwort ist ganz einfach: Es gibt gar keinen!! Der Deutsche Teckel, eben auch Dackel oder Dachshund genannt, ist seit dem Mittelalter bekannt. Alle hängeohrigen Jagdhunde unserer Regionen gehen auf die ursprüngliche Bracke zurück. Das Wort Bracke wurde von dem Knacken und Brechen des trockenen Buschwerkes abgeleitet, das beim Hochmachen und verfolgen des Wildes, wozu diese Hunde eingesetzt wurden, entstand bzw. von den gebrochenen/krummen Läufen, die manchen Exemplaren eigen waren. Alle Vorstehhunde, Laufhunde, Dachsbracken, Schweißhunde und natürlich auch die Dachshunde stammen folglich vom gleichen Urahn ab. Aus Bracken wurden fortlaufend Züchtungen von Hunden geschaffen, die besonders für die Jagd immer wieder verbessert wurden. Aus diesen niederläufigen Hunden kristallisierten sich die heutigen Teckel heraus.

Mit Einführung der Rassekennzeichen Ende des 19. Jahrhunderts begann die planvolle Dachshundzucht. Der größte Teil der Population waren Kurzhaarteckel, warum er auch als Urdackel bezeichnet wird, nur am Rande wurden Rauhhaarteckel und später Langhaarteckel erwähnt. Der erstere wurde wegen der derberen Behaarung und des angeblich größeren Schneides gegenüber dem Urdackel durch Einkreuzung von Terriern und Pinschern, der letztere wegen des besseren Spurlautes durch Einkreuzung von Spaniel und Settern erschaffen. Zunächst gab es keine Unterscheidung zwischen Teckeln und Zwerg- bzw. Kaninchenteckeln.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts dürfte mit der organisierten Zucht der Zwerg- und Kaninchenteckel begonnen worden sein. Grundgedanke war der Bedarf nach einem möglichst kleinen Bauhund, der zur Jagd auf Jungfüchse und vor allem zur Jagd auf das damals noch zahlreich vorhandene Kaninchen, geeignet war. Dazu wurden besonders kleine Teckel miteinander verpaart.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Rassekennzeichen erneuert, der Kaninchenteckel sollte nun dem großen Vetter in körperlicher Form und Eigenschaft gleichen. […] Als Zwergteckel galt ein Hund mit bis 35 cm Brustumfang und 4 kg Gewicht und als Kaninchenteckel bis 30 cm Brustumfang und bis 3,5 kg Gewicht. Der Normalteckel sollte 10 kg und 47 cm Brustumfang nicht überschreiten. Der Zwergteckel galt nur als Übergangsform zum möglichst kleinen Kaninchenteckel. Nach dem Krieg wurde das Wiegen bei den Zwerg- und Kaninchenteckeln abgeschafft. Lange Zeit wurden die verschiedenen Rassen in einem gemeinsamen Zuchtbuch erfasst und nur die Haararten wurden unterschieden. Seit den 1980er-Jahren werden die drei Größen in getrennten Zuchtbüchern erfasst und gelten damit als eigenständige Rassen. So entwickelten sich aus drei Haararten insgesamt neun Teckelrassen. Dabei gilt die heutige Einteilung der Größen:

 

  • Kaninchenteckel (Kt), BU bis zu 30 cm, Gewicht ca. 3,5 kg
  • Zwergteckel (Zw), BU bis zu 35 cm, Gewicht ca. 4 – 5 kg
  • (Normal-)Teckel (T), BU ab 35 cm, Höchstgewicht ca. 9 kg

Alle Teckel sind kurzläufige, langgestreckte, niedrige, aber kompakte Hunde. Sie sind sehr athletisch in der Figur. Sie sollen also weder fett noch knochig und mager sein. Sie sind sehr beweglich in ihrer Motorik, sind flink und wendig. Der Kopf wird keck herausfordernd getragen, der Gesichtsausdruck ist fast immer interessiert und aufmerksam. Der Teckel soll wesensfest und freundlich und weder ängstlich noch aggressiv sein. Gegen jagdbares Wild soll er mutig und tapfer sein. Gegenüber Menschen und anderen Hunden friedlich und freundlich. Der Teckel ist ein universeller, gescheiter und lieber Familienhund. Gleichzeitig ein passionierter ausdauernder, feinnasiger, flinker, spurlauter und vielseitig verwendbarer Jagdhelfer. Neben ihrer tollkühnen Arbeit unter der Erde zeigen sie ausgezeichnete Arbeiten über der Erde, wie im spurlauten Jagen, im Stöbern, auf der Wundfährte und teilweise auch am und im Wasser. Alle drei Haararten vermögen, wenn sie aus leistungsfähigen Stämmen hervorgegangen sind, gleich gute jagdliche Leistungen zu vollbringen. Auch die kleinsten Varietäten, die Zwergteckel und die Kaninchenteckel, zeigen bei der Jagd viel Passion. Der Teckel ist der kleinste deutsche Jagdgebrauchshund und ein idealer Familien- und Begleithund. Besonders die hohe Intelligenz, die resolute Flexibilität und ihre Gelehrigkeit zeichnen unsere Teckel aus. Sie sind pflegeleicht und deshalb auch gut auf Reisen mitzunehmen. Teckel haben ein ausgeprägtesSozialverhalten und eine hohe Anpassungsfähigkeit. Sie können bei entsprechender Haltung vollwertige Familienmitglieder werden. Es ist nicht selten, daß ein Teckel älter als 15 Jahre wird.

Es gibt den Teckel in drei Haararten:

  • Kurzhaar
  • Rauhhaar
  • Langhaar

Trotz seiner Jagdpassion ist der Dackel ein Hund für jedermann, ob Jäger oder Nichtjäger. Als ausgesprochen starke Hundepersönlichkeit eignet er sich als Wächter für Haus und Wohnung, besonders zeichnet er sich durch seinen Mut aus.Er sucht die Nähe seines Menschen, daher ist die Wohnungshaltung der Zwingerhaltung vorzuziehen. Gegen einen stundenweisen Aufenthalt im Zwinger ist aber nichts einzuwenden.Ausgedehnte Spaziergänge sind auch für seine kurzen Beine kein Problem, Spiel und Streicheleinheiten sind ein Muß.Der Dackel gehört zu jenen Hunden, die auch bei guter Erziehung noch Eigenständigkeit und starken Willen bewahren.Der Dackel ist ein lieber Hund, aber auch ein Draufgänger. Den „falschen“ oder hinterhältigen Dackel gibt es nicht. Hunde, die diese Eigenschaft zeigen, sind dazu gemacht worden!

Der Kurzhaarteckel

Geschichte

Der alte Förster Wilhelm von Daacke hat wesentlichen Anteil an der Prägung der Zucht der edlen Kurzhaarteckel. Die Züchterfamilie widmete sich für Generationen der Herauszüchtung und Verbesserung roter Kurzhaarteckel. Auch viele Kurzhaarzwergteckel gingen aus ihrer Zucht hervor. Teckel aus den Zwingern von Daackes wurden in die ganze Welt exportiert und standen Pate beim Aufbau der dortigen Zuchten. Die Urform des Dackels ist der schwarzrote Kurzhaardackel. Der Kurzhaardackel ist aus der Bracke, einem Laufhund mit feinster Nase und hoher Ausdauer, entstanden. Durch das Einkreuzen von niederläufigen roten haidbracken entstand der reinrote Kurzhaarteckel. Über viele Jahrzehnte prägte sich das Bild des Kurzhaardackels als der Jagdteckel ins Bewusstsein ein. Die hervorragenden Jagdeigenschaften aller Teckel kommen vom Kurzhaarteckel.

Rasseportrait

Der Kurzhaarteckel zeigt ein kurzes, dichtes, glänzendes, glattes und eng anliegendes Haar am gesamten Körper. Es existieren keine unbehaarten Stellen. An der Rute entspricht die Behaarung der Körperbehaarung. Etwas längeres Grannenhaar an der Unterseite gilt als Zeichen starker Behaarungsanlage.

 

Der Rauhhaarteckel

Geschichte

Der Rauhhaarteckel enstand durch das Einkreuzen anderer Hunderassen, wie z.B. einiger Schnauzer- und Terrierrassen. Das Einkreuzen des Dandie-Dinmont-Terriers brachte nicht den gewünschten Erfolg. Langes, weiches Haar am ganzen Körper und an den Läufen sowie lockige Schopfbildung ist das teilweise noch heute bei den Rauhhaarteckeln zu findende Erbe der Paarung. Ein etwas zu kurzer Oberarm, eine steile Vorder- oder Hinterhand schlichen sich ebenfalls als Fehler der Kreuzung ein. Durch die Schnauzer wurde die Raubwildschärfe verstärkt. Später wurde wieder der Kurzhaarteckel eingekreuzt. Es entwickelte sich langsam der ersehnte Rauhhaartyp. Von weitem einem Kurzhaarteckel ähnlich. Näher betrachtet, harsches Fell mit dichter Unterwolle, mit ausgeprägtem Bart, buschigen Augenbrauen und stärkerer Behaarung an den Läufen. Der Rauhhaarteckel entwickelte sich in den Jahren zum beliebtesten Familien- und Jagdhund seiner Rasse. Der Liebhaber bevorzugt sogar die „wuscheligen“, während der Jäger lieber die knappen, drahtigen Teckel möchte.

Rasseportrait

Der Rauhhaarteckel zeigt ein kurzes, dichtes, eng anliegendes, drahtiges Deckhaar mit genügend Unterwolle. Am Fang zeigt sich deutlich ein Bart, die Augenbrauen sind buschig. An den Behängen ist die Behaarung kürzer als am Körper, fast glatt. An der Rute entspricht die Behaarung der Körperbehaarung, sie ist eng anliegend behaart und läuft verjüngt aus.

Der Langhaarteckel

Geschichte

Der Langhaarteckel ist von der Entstehungsgeschichte älter als der Rauhhaarteckel. Er war in den Jahren nach dem Krieg die beliebteste Dackelrasse, bis er in den 70er Jahren vom Rauhhaarteckel abgelöst wurde. Der Langhaardackel entstammt einer früheren Kreuzung der Tachskriecher und den Wachtel-, Spaniel- und Setterhunden. Hier stammen seine hervorragenden jagdlichen Eigenschaften wie gute Nase, Schärfe gegenüber Raubwild und spurlautes Jagen her. In den zwei bekannten Zuchtlinien, die „Wöpkesche“ und die „Ranggerische“ Rasse, haben die Langhaarteckel ihren Ursprung. Die eleganten Langhaarigen gewannen immer mehr an Beliebtheit. Es sind elegante Hunde, mit denen schöne Ausstellungserfolge genauso erzielt werden können, wie sie ihre jagdliche Passion unter Beweis stellen. Als Familienhund zeigt er, wie alle Dackel, ein liebenswertes, anhängliches und freundliches Wesen.

Rasseportrait

Der Langhaarteckel zeigt ein schlichtes, mit dichter Unterwolle versehenes, glänzendes Haar, das am Körper liegt. Es verlängert sich unter dem Hals und an der Unterlinie des Körpers, hängt am Behang über und zeigt an der Hinterseite der Läufe eine deutlich längere Behaarung (Federn), erreicht seine größte Länge an der Unterseite der Rute und bildet dort eine vollständige Fahne. Gesicht und Fang sind normal kurz behaart.

Kontaktdaten:

http://www.badischer-dachshund.de

http://www.DTK1888.de

Der Wälderdackel, ein echter Schwarzwälder

Wälderdackel

Wälderdackel

Wie einst im Ursprungsgebiet des Schwarzwaldes werden die Wälderdackel vor allem zum Stöbern auf alles Schalenwild, auf Fuchs und Hase sowie zur Nachsuche eingesetzt. stellt für den Wälderdackel keine .In der Regel sind die Hunde nicht wasserscheu und lassen sich auch zur Entenjagd einsetzen.

Da der Wälderdackel auch etwas höher auf den Läufen steht, wird er den geographischen Anforderungen seiner Kernheimat, dem Schwarzwald, bestens gerecht.

Wälderdackel verfügen über eine hohe soziale Kompetenz. Sie sind als Familienhunde bestens geeignet. In der Familie fügen sie sich gut ein und sind meist besonders kinderlieb. Der Wachinstinkt ist trotzdem ausgeprägt. Der Wälderdackel stellt keine besonderen Ansprüche an die Haltung, jedoch muss ausreichend Kontakt zum Mensch Führer jagdlicher Einsatz geboten sein.

Weitere Informationen unter :

www.waelderdackel.de

Wälderdackel

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